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Die Rohmaterialen des Gerichtes: Kartoffeln, Fleisch und Lauch. |
In der letzten Woche hatte ich meine beiden Abschiedsfeiern und die restlichen Vorbereitungen. Zuerst habe ich mit meinen Freunden und (leider nur einem) meiner Mitbewohner im Wohnheim gefeiert und da ein typisch saarländisches Gericht zubereitet: Dibbelappes.
Die Wahl lief hauptsächlich darauf, da ich die Zutaten hier halbwegs auftreiben konnte, aber trotzdem den Japanern unbekannt ist. Die Konsistenz hab ich nicht ganz hingekriegt, aber es schmeckte trotzdem gut und mein Nachbar wollte das Rezept haben :-D.
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Das fertige Gericht, ich habe auch noch Apfelmus dazu gekauft. |
Auch sonst war die Feier sehr schön, wir haben viel über die Erlebnisse und die Unterschiede zwischen Japan, Deutschland und Finnland geredet.
Am nächsten Abend fand die Abschiedsfeier von meinem Labor statt, zu der aufgrund schlechter Organisation auch nur wenige kamen. Die Wichtigsten (mein Professor und die Studenten mit denen ich viel gearbeitet habe) waren aber da. Ich hatte auch eine kleine Rede vorbereitet, die den anderen gut gefiel.
Am Freitag habe ich den Bericht abgegeben und mich von allen im Labor verabschiedet, da waren auch ein paar mehr da. Es war ein merkwürdiges Gefühl, das letzte Mal den Campus zu sehen (das ich sogar zweimal hatte, da ich schon am Donnerstag dachte, nicht mehr dorthin zu müssen). Von der Koordinatorin des Programmes habe ich mich ebenfalls verabschiedet und wir haben so eine Viertelstunde noch geredet.
Gepackt habe ich jetzt auch schon viel, da es übermorgen ja zurück geht und ich deswegen morgen schon mal die Koffer wiegen möchte. Vom Platz her hab ich alles reinbekommen, ich hoffe, dass die Masse auch passt.
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| Ein Blick über Sendai bei Nacht, auf dem Rückweg von der Laborparty. |