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Der Eingang zur Straße, die zum Schrein führt,
in dem ganzen Bereich waren auch eine
Menge Touristen. |
An dem vierten Tag bin ich in den älteren Teil Tokios gegangen, Asakusa. Dies ist eindeutig auch ein Touristenviertel, ich habe dort auch öfter mal Deutsch gehört. Anscheinend ist es aber auch für Chinesen ein beliebtes Reiseziel.
Vom Bahnhof aus geht es unter den Promenaden bis zur langen Straße, die zu einem der größten Schreine in Tokio führt. Überall sind Gebäude im traditionellen Stil zu sehen.
Am Eingang dieser Straße ist ein recht imposantes Tor mit einer großen roten Laterne in der Mitte. Dort ein gutes Foto zu schießen, war wegen des Betriebes nicht so einfach!
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Eine Nahaufnahme des Tores von der anderen
Seite aus, während einer Lücke im Strom. |
Die anschließende Straße ist von Kramsgeschäften gesäumt, bei denen man von Souvenirs über Tee und Kleidung bis zu Messern alles kaufen kann. Die ganze Zeit waren auch die Verkäufer zu hören, die einen in den entsprechenden Laden locken wollen.
Je mehr man sich dem Schrein nähert, desto überwältigender wird der Geruch der Räucherstäbchen, die dort in großen Mengen abgebrannt werden. Ein weiteres Tor führt zum Hauptgebäude, welches so riesig ist, dass es nicht auf ein Bild passt. Überall sind auch kleinere Läden, in denen man Glücksbringer, Gebetsrollen und ähnliches kaufen kann, wie an vielen Schreinen.
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Die Straße zum Schrein, im Hintergrund kann
man das zweite Tor erahnen. |
Als ich dort stand und einige Fotos machte, sprach mich ein japanischer Schüler an, da dieser anscheinend auf Klassenausflug war und Ausländer fragen sollte wo sie herkommen und was sie an Japan besonders mögen. Sein Englisch war erstaunlich gut, aber viel zeit hatte er nicht, nachdem ich den Fragebogen ausgefüllt hatte, ist er sofort wieder verschwunden.
Angrenzend an den Schrein ist auch ein kleinerer Garten, in dem weitere Schreine sind. Außerdem findet man dort eine kleine Bachanlagen mit Koikarpfen, die es sich dort gutgehen lassen.
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Das zweite Tor am Ende der Straße, welches
noch ein Stück größer als das erste ist. |
Hinter der Anlage ist ein Weg in den Rest der Altstadt, in der unter anderem auch Rikshafahrer ihre Dienste anbieten. Genutzt habe ich diesen Service nicht, aber es war ganz interessant zu beobachten. Ansonsten gibt es dort mehr Läden und eine Menge an Restaurants.
Von dort aus ist es auch nicht mehr weit bis zum Flussufer, an dem man ein wahres Monument der Architektur bewundern kann. Ich werde in den Bildern darauf hinweisen ;-). Lustigerweise saß ich dort neben einer deutschen Reisegruppe, von der eine Reisende an diesem Tag Geburtstag hatte. Man kann den Landsleuten aber auch nicht aus dem Weg gehen :-D!
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Ein Nebengebäude der Anlage
in einem ruhigen Moment. |
Anschließend ging ich eine Straße am Rand des Viertels entlang, in der alles Mögliche an Küchenutensilien verkauft wird. So viele Töpfe an einem Ort habe ich selten gesehen. Aber dort kaufen insbesondere die Restaurantbesitzer der Stadt ein und deswegen gibt es auch etwas anderes interessanteres.
An vielen Restaurants gibt es neben der Speisekarte auch eine Auslage in der die Gerichte präsentiert werden. Und zwar mit Hilfe von Plastikrepliken, die unglaublich detailgetreu sind. Aus dieser Straße stammen wohl die meisten dieser "Zutaten", es gibt einen Haufen Läden, in denen man sie kaufen kann. Das reicht von kleinen Sushirollen bis zum XXL-Burger, der so hoch wie mein ganzes Bein ist. Nicht viel davon durfte man fotografieren, aber an den erlaubten Objekten habe ich das dann umso mehr getan.
Am Ende der Straße ging es dann schon auf den Abend zu, sodass ich mich auf nach Akihabara machte um dort zu stöbern und etwas zu essen.
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Das Hauptgebäude der Anlage, beziehungsweise was man so aufs Bild kriegt, ohne dass einem
ein Haufen Menschen vor die Linse laufen. Das Heiligtum darf man wie immer nicht fotografieren. |
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| Der Platz vor dem Hauptgebäude mit einer Pagoda im Hintergrund. |
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Die Kois tummeln sich im künstlichen Bach und scheinen sich gerne unter der Brücke zu
versammeln. Füttern ist aber streng verboten! |
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| Die Riksha ist so schnell an mir vorbeigezischt, dass ich nur die Rückseite erwischen konnte. |
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Besagtes meisterhaft gestalte Gebäude, von den Einheimischen liebevoll "Golden Turd" genannt.
Eigentlich soll es eine Flamme in einer Feuerschale darstellen, die bei buddhistischen Ritualen
zum Einsatz kommt. |
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Das ist alles aus Plastik, auch die Fischrogen und Nudeln. Dies sind sozusagen die
Modellvarianten der Zutaten, die man kaufen kann. |
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| Wenn man drauf steht, kann man auch eine iPhone-Hülle aus dem Plastikessen haben. |
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| Für Desserts, bzw. Kaffe&Kuchen gibt es natürlich auch entsprechende Modelle. |