Es ging halt hauptsächlich darum, sich am Bürgeramt anzumelden und ein Bankkonto zu eröffnen. Dafür hatte ich zusammen mit einer Studentin aus München eine Leiterin, die uns sehr viel geholfen und auch sonst eine Menge erklärt hat. So habe ich auch mal einige der anderen Studenten getroffen. Fazit: Es gibt anscheinend acht deutsche Austauschstudenten, die im gleichen Programm wie ich sind. Den Saarländer, den man immer trifft, habe ich jedoch noch nicht gefunden :-P. Sonst kommen die Leute aus vielen verschiedenen Ecken der runden Erde, zum Beispiel USA, Finnland und Korea. Mit dem Bus ging es dann in die Stadt, als Erstes zum Bürgeramt. Das ging noch recht schnell und hielt sich mit dem Papierkram in Grenzen. Am Ende hielt ich meine Krankenversicherungskarte in den Händen, habe die Prämie dafür bezahlt und es ging weiter zur Bank.
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| Ein Bild der überdachten Einkaufspassage in Sendai. Hier findet man viele Dinge, aber hauptsächlich Essen, 1€-Läden und Spielhallen. Versteckt in einer Seitenpassage ist sogar ein kleiner Schrein. |
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| Der Delikatessenladen mit der rasend schnellen Kaffeeausschenkerin. |
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| Die Mangasektion der Buchhandlung, genauer gesagt ist links die Abteilung für Jungs und links die für Mädchen. Weiter hinten sieht man auch noch die Regale für Erwachsene. |
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| Ein Gibliladen in Sendai, in dem man so ziemlich alles bekommt, was das Fanherz begehrt. Aber über die Preise will ich lieber nicht reden :-P. |
Eine Sache, die mir jetzt schon öfter aufgefallen ist: Man sieht immer mal wieder in Anime und Manga, dass überall Telefonmasten mit einer Masse an niedrig hängenden Kabeln stehen. Insbesondere in Serial Experiment Lain tritt dieses Bild immer wieder auf. Ich dachte irgendwie, dass das eine stilistische Übertreibung wäre, aber es ist eher so, dass in dem Fall die Medien zurückhaltender sind! An manchen Stellen sieht man wahrhaftig den Elektrizitätswald vor Spannungsleitungen nicht mehr.
Heute Abend war ich dann groß einkaufen, habe sogar bezahlbare Milch und Gemüse gefunden und prompt eine Sojasoße gekauft, die keine normale Sojasoße ist. Anscheinend gibt es gesüßte Sojasoße, doch mein Mitbewohner meinte, dass die super zu Udon-Nudeln passen würde, die ich zum Glück auch gekauft habe.
Morgen habe ich vor zum Campus zu laufen, da ich am 2. April ein Treffen mit meinem Professor habe und nicht dank Verirrungen zu spät kommen möchte. Ich habe schon von unserer Leiterin gestern gehört, dass der naturwissenschaftliche Campus im Wald auf einem Berg liegt, das verspricht also spannend zu werden!










