Mittwoch, 26. Dezember 2018

Die Weihnachtsfeier der Deutschen

Die Zutaten für das Weihnachtsessen mit
einem Teil der Deko.
Über die letzten Tage war ich hauptsächlich an der Uni um an meinem Bericht weiterzuschreiben, aber Weihnachten rückte stetig näher. Zum Glück war Heiligabend auch ein Feiertag, sodass wir eine Weihnachtsfeier veranstalten konnten. Letztendlich kamen auch nur Deutsche dahin :-D.

Das Ganze fand im Aobayama-Wohnheim statt, neben dem naturwissenschaftlichen Campus, in der Küche einer Kommilitonin. Wir waren auch einige Personen, sodass wir einen zusätzlichen Tisch brauchten, der Schreibtisch eignete sich ganz gut dafür. Ich habe noch geholfen, Gemüse zu schnippeln, den Rest haben die Anderen übernommen.

Ein anderer Blickwinkel auf die Dekoration,
nachdem die Tischdecke bezogen wurde.
Zu Essen gab es Kaninchenschenkel in einer auf Rotwein basierenden Soße (aber ausgekocht) mit gemischtem Gemüse und selbstgebackenem Brot. Vorher aßen wir eine Karottensuppe und der Nachtisch bestand aus Mascaponecreme. Es war alles sehr lecker und auch genug da, am Ende war eine Portion noch übrig, die wir der Gastgeberin überließen.

Gewichtelt wurde auch über eine niederländische Website, auf der man auch anonym die Empfänger des Geschenkes befragen konnte. Ich bekam zwei Packungen Tee, die ich noch probieren muss, aber bestimmt sehr gut sind :-). Was ich verschenkt habe, sag ich aber nicht, um anonym zu bleiben ;-).

Das Hauptgericht, Kaninchen mit Gemüse und
Brot. Die Gabel musste ich mir ausleihen, da
ich nur Stäbchen besitze.
Abends ging es mit der vorletzten U-Bahn und Fahrrad zurück. Ich habe die Stadt noch nie so leer gesehen, ich war tatsächlich die einzige Person auf der Straße. Heute und morgen muss ich aber leider in die Uni, da Weihnachten ja kein Feiertag ist.

Allen, die das lesen auch noch (möglicherweise nachträglich) frohe Weihnachten! Über die Winterferien habe ich vor, ein paar Tagesreisen zu machen, da wird es also auch genug zu tun geben.

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