Dienstag, 8. Januar 2019

Neujahrsfest am Schrein

Der geschmückte Eingang zum Schrein.
Da ein Neujahr in Japan nichts ohne einen Schreinbesuch wäre, bin ich am 3. Januar dort mit ein paar Freunden hingegangen. Aufgrund der Größe und Nähe wurde es der Oosakihachimangu-Schrein, den ich am Anfang des Aufenthaltes schon besucht hatte. Meine Japanischlehrerin versprach auch ein großes Feuer dort.

Es war schon dunkel, als ich dort ankam, was allerdings eine ganz gute Idee war. Dadurch kam die Beleuchtung nochmal besser raus :-D. Überall hingen Papierlaternen und es war deutlich mehr los, als an allen anderen Begebenheiten, bei denen ich dort war.

Hier kann man ganz gut die längere
Schlange zur Spendenkiste sehen.
Außerdem haben die üblichen Essenstände der Stadt auf dem Gelände auch ihr Lager aufgeschlagen. Hier gehören Kommerz und Religion durchaus öfter zusammen.

Es gab noch mehr Wunschtäfelchen, die ich dank des Kanjiunterrichts diesmal sogar größtenteils entziffern konnte. Die meisten handelten vom Bestehen der Aufnahmeprüfungen der Schulen und Universitäten oder dem Auftauchen von mehr Finanzmitteln. Ein Kindeswunsch war aber auch dabei.

Der Weg hinunter zur Stadt war auch sehr
beleuchtet.
Ansonsten hat die Uni wieder angefangen und man merkt, dass das Semester bald vorbei ist. Jede Lehrerin hat bisher gesagt, dass es nur noch zwei bis drei Wochen bis zu den Klausuren seien und wir uns deswegen vorbereiten sollten. Zusätzlich kamen E-Mails zu den Abreisevorbereitungen und ich habe keine Arbeit im Labor mehr um meinen Bericht sowie Vortrag fertigzustellen.

Und das ist der Blick vom Ausgangstor zum Schrein hin, der eigentliche Haupteingang.

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