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| Der einfache Teil des Wanderpfads am Anfang, aber auch hier ist die Steigung schon ganz nett. |
Während der Golden Week ist nicht allzu viel geschehen, neben meinem Kendotraining. Dafür wäre es gut, wenn ich mir demnächst die entsprechende Kleidung, einen Dougi, besorge. Rüstung ist nicht notwendig, da ich nur ein Jahr dabei bin und bis dafür lohnt sich das nicht.
Am letzten Montag sind dann gleich zwei Sachen geschehen: Als Erstes ging es zur jährlichen medizinischen Untersuchung der Uni und nachmittags den zweiten Versuch der Arbeitsgruppe.
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| Hier verzweigten sich die Pfade, wie sind auf dem "einfachen" geblieben. Man sieht aber, dass der Weg recht felsig und steil wird. |
Das Experiment war etwas unnötig. Da ich an dem Tag eine Vorlesung habe, haben die anderen Studenten schon ohne mich angefangen, das war auch vom Professor so gewollt. Nach der Vorlesung bin ich dann auch direkt zum Labor gegangen, da waren sie aber schon fertig. Also hab ich nur schnell den Aufbau gezeigt bekommen und das wars. Das alles hat die Auswertung verkompliziert, da ich ja nicht wusste, welche Schritte wie durchgeführt wurden und meine Kommilitonen haben auch kein Laborbuch geführt. Auch nicht auf japanisch.
Das Abtestat lief gut, mir wurde aber nur eine einzige Frage gestellt, die ich anscheinend zufriedenstellend beantwortet habe. Es ging da halt um Laser und wie diese zustande kommen, was ich schon in Saarbrücken ausgiebig in Vorlesung, Bachelorarbeit und Praktikum bearbeitet habe. Für die Studenten war das anscheinend größtenteils neuer Stoff. Mein Sprachkurs am Dienstag ist übrigens äußerst spontan aufgrund eines Meetings der Lehrerin ausgefallen.
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| Der Name des Pfades in Stein graviert. Ich habe einen Japaner gefragt, was genau da steht und es bedeutet "Wassergott". |
Es ging nämlich von der Basis auf 510m zum Gipfel von 1160m ziemlich steil hoch. Wir sind dabei den einfachsten Weg gegangen, der angeblich auch kindergerecht ist. Dazu möchte ich nur sagen: das sind dann wohl Kinder von Bergsteigerfamilien. Es ist aber eine sehr schöne Gegend und den Gipfel erklommen zu haben, war ein tolles Gefühl!
Auf dem Weg sind uns immer wieder Japaner entgegengekommen, die Klingeln an ihren Rucksäcken hatten. Mein Kumpane hat am darauffolgenden Tag herausgefunden, dass dies zur Abschreckung von Bären dienen soll. Wir haben auf dem Weg auch ab und zu Stahlboxen gesehen, auf denen "Kuma", also "Bär" auf japanisch, steht, die man zum Vertreiben schlagen soll. Zum Glück sind wir keinem begegnet.
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| So steinig und steil war das Ende des Auf- und der Anfang des Abstiegs. Zum Glück hatte ich festes Schuhwerk an! |
Den Muskelkater der Tour merke ich immer noch, war es aber auf alle Fälle wert! Diese Woche sollen die Studenten in der Arbeitsgruppe entscheiden, was sie machen möchten, hoffentlich geht es dann auch bei mir mal weiter. Ansonsten steht nicht viel auf dem Plan neben den üblichen Vorlesungen, mein Vortrag ist komplett fertig und aufgehübscht, da kann ich wirklich nichts mehr dran machen.
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| Der Ausblick (fast) vom Gipfel, der Gipfel selbst war zu sehr überwachsen für ein gutes Bild. Man sieht aber, wie hoch das alles ist, die umgebenden Berge sind auch nicht gerade niedrig. |





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