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| Ein weiteres Tor zu einem Schrein, diesmal in Matsushima, einer Hafenstadt in der Nähe von Sendai. |
Unter der Woche ist eigentlich nur eine außergewöhnliche Sache passiert: Am Freitag hatte ich mit den anderen Studenten in der Arbeitsgruppe meinen ersten Versuch. Dabei sollten wir einen Farblaser aufbauen, also einen Laser, der als Medium ein Farbmittel verwendet. Diese wurden früher eingesetzt um verschiedene Wellenlängen durch unterschiedliche Farbmittel auswählen zu können, sind heutzutage aber nicht mehr sehr verbreitet.
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| Der Schrein, zu dem das Tor führte, er ist recht klein, aber im angrenzenden Friedhof ist etwas Spannendes passiert! |
Ich habe aber während der ganzen Zeit den anderen Studenten geholfen, da diese so etwas noch nie gemacht haben und ich damit schon etwas Erfahrung habe. Als es dann an die Messung der Intensität des Lasers ging, habe ich den Professor gefragt, ob der zweite sichtbare Peak ein Nachpulsen des Detektors wäre. Das ist ein Messartefakt des Detektorprinzips, welches durch zu starkes Laserlicht auftritt.
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| Das Grab der Tochter von Date Masamune, welches auf dem Gelände des Schreins ist. |
Ansonsten ist der Versuch gut gelaufen und ich habe in der Wartezeit mehr mit meinen Kommilitonen gesprochen, teils auf Englisch, teils auf Japanisch.
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| Das Grab des Sohnes der Tochter von Date Masamune, der der zweite Priester des Schreins war. Die anderen Gräber sind von anderen Priestern und alle gut erhalten. |
Am Wochenende war ich wieder im Kendo und gewöhne mich so langsam an die Bewegungen dort, wobei ich immer noch gegen mein Training aktiv angehen muss. Ein anderer internationaler Student hat jetzt auch angefangen, nämlich ein brasilianischer Doktorand.
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| Eine klassische japanische Musikaufführung in der Nähe des Schreins. An die Harmonien muss man sich gewöhnen, aber ich finde das hat was für sich. |
Er hat zwar schon in seinem Heimatland Kendo praktiziert, aber trotzdem bei meinen Übungen mitgemacht. Das hilft schon, da er gut zwischen den Japanern und mir übersetzen kann, wobei diese sich sehr viel Mühe geben, mir alles verständlich zu machen. Am Ende haben wir auch ein Gruppenbild gemacht, ich muss mal fragen, ob ich das bekommen kann.
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| Eine Statue von der ich nicht genau weiß, was sie repräsentiert, aber man findet diese an allen möglichen Orten in der Gegend. Sie haben immer rote Mützen und Halstücher an. |
Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten und Auftragen von massig Sonnencréme, die hier übrigens sündhaft teuer
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| Eine äußerst verschmuste und wohlgenährte Katze, die in der Nähe des Schreins lebt. |
Als ich gefragt habe, ob ich ein Bild von einer Hütte auf dem Gelände machen dürfte, meinte er, dass das das Grab von Date Masamunes Tochter sei und er das gerne aufschließen kann. Zusätzlich dazu erklärte er uns etwas über die Bautechnik des Gebäudes und zeigte uns eine Höhle abseits, in der mehrere Priester begraben lagen.
Der Höhepunkt des Ganzen kam aber, als er fragte, was wir in Japan machen.
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| Der Ausblick auf den Hafen von einem erhöhten Punkt aus. Mit einer Fähre sind wir später auch durch die Bucht gefahren. |
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| Die Holzbrücke zum Naturschutzgebiet, das wir später besuchten. |
Anschließend sind wir in Richtung eines größeren Schreins gegangen, den wir aber aufgrund eines hohen Eintrittspreises letztendlich nicht besuchten. Auf dem Weg sind wir aber an einer Musikaufführung vorbeigekommen, die spannend war. In dem Gebiet gab es auch kleinere Stände mit Souveniren und anderen lokalen Spezialitäten, sowie extravaganten Eiscrémesorten. Für Fisch- oder Quallengeschmack muss ich allerdings erst noch mehr Mut aufbauen.
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| Es gibt in Matsushima viele dieser schief gewachsenen Bäume, aber dieser hat ein sehr schönes Motiv ergeben. |
Danach gingen wir an den Hafen und machten uns auf den Weg zum Naturschutzgebiet. Dieses ist eine kleinere Insel, die nur über eine lange Holzbrücke zu erreichen ist, auf der ein größerer Bereich anscheinend fortswirtschaftlich nicht bearbeitet wird. Neben vielen Bäumen und Mücken gibt es dort auch Geocaches! Einer der Studenten ist in der Szene etwas aktiv und hat zwei Verstecke auf der Insel gefunden.
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| Ein Ausläufer des Parks, an dem man die steile Klippe und Baumpracht bewundern kann. |
Danach sind wir zu einer Fähre gegangen um die Inseln in der Bucht zu sehen und in Shiogama, eine andere Hafenstadt weiter südlich, etwas zu Mittag zu essen. Die Ansagen auf dem Schiff waren netterweise in Englisch und in Japanisch, sodass wir ein wenig Kontext bekommen haben.
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| Ein Bild von dem Ausläufer aus, mit Matsushima und der Brücke im Hintergrund. |
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| Eine Blume mit einer beeindruckenden Farbe aus dem Garten auf der Insel. |
zu oder war nur eine Bar, in der man was trinken kann, sodass wir hungrig zurück nach Sendai gefahren sind.
Dort war es auch nicht so einfach etwas zu finden, aber letztendlich saßen wir vor etwas günstiger Nahrung. Ich hatte schwarzes Curry, das deutlich dunkler war, als normales, aber sonst nicht viel anders geschmeckt hat. Anschließend fuhren wir alle nach Hause und zumindest ich fiel erschöpft ins Bett.
Blöderweise hatte ich am nächsten Tag morgens schon meinen Sprachkurs, sodass ich nicht so lange schlafen konnte, wie ich wollte ;-). Der läuft inzwischen etwas besser, fühlt sich aber immer noch wie Krieg zwischen der Lehrerin und mir an. Zum Glück kam ein weiterer Student in den Kurs, wir sind jetzt 2 oder 3, der auch denkt, dass ihre Lehrmethoden grauenhaft sind. Ich musste bei ihr ziemlich stark nachhaken, bevor sie unter Protest eine grammatische Struktur erklärt hat, die sie vorher bei mir kritisierte.
Ansonsten läuft es aber an der Uni gut, ich hatte heute die letzte Veranstaltung dieser Woche dank der Feiertage. Ich war auch in der Bibliothek und habe ein paar Bücher ausgeliehen, in die ich mich bald mal werfen werde :-D.
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| Ein weiterer Stufenbaum auf der Insel und ein anderer Teil der Stadt im Hintergrund. |
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| Eine Stein"brücke" zu einer anderen kleinen Insel, sie sah aber nicht so aus, als sollte man darauf laufen :-P. |















Die Bäume sind ja echt super schön! :3 Aber das mit der Lehrerin ist echt kacke. :T Hoffe, dass das bald besser wird! Ganbatte ne Senpai!
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