Sonntag, 23. September 2018

Urlaub Tokio III: Akihabara und das Naturkundemuseum

Der Blick auf den Stadtteil Akihabara, wenn man
den Bahnhof verlässt.
An dem dritten Tag habe ich mich in Akihabara umgesehen, dem Emporium für Technikbegeisterte und Manga-/Animefans. Glücklicherweise konnte ich ihn leicht öfter besuchen, da die U-Bahn-Haltestelle die Verbindung zwischen dem Hostel und dem U-Bahn-Ring in Tokio ist. Deshalb bin ich auch nachts da gewesen, was den Stadtteil nocheinmal ganz anders wirken lässt.

Es ist wirklich an jedem Gebäude ein großes Werbeplakat und auf der Straße stehen "Maids", also Japanerinnen, die als viktorianische Dienstmädchen verkleidet sind und bewerben ihre Cafés. Außerdem es gibt eine Unmenge an vollgestopften Hobbystores, in denen man alles mögliche kaufen kann.
Ein Blick auf die Hauptstraße in dem Bezirk,
auch hier sind die Plakate nicht weit.

Eines dieser Geschäfte war besonders faszinierend, da man dort sehr hochqualitative Figuren kaufen kann, deren Haare echt sind und Kleidung aus hochwertigem Stoff geschneidert ist. Glücklicherweise wurde das Fotografieren dort sogar erwünscht!

Anschließend ging es ins "Mandarake", ein fünf- oder sechsstöckiges Gebäude, das bis auf jeden Quadratcentimeter mit Manga vollgepackt ist. Jede Zielgruppe hat dort ihre eigene Etage und man findet auch einige sehr alte Exemplare. Danach wollte mein japanischer Begleiter, ja er war wieder dabei, seine Universität und das Naturkundemuseum zeigen.

Anscheinend stammt dieser
Charakter aus der Serie
Macross.
Sie wiederum dürften einige
wiedererkennen ;-).

Die Sophiauniversität wurde von einem Deutschen gegründet und wirkt von innen wie eine alte deutsche Schule. Da zu dem Zeitpunkt bald das Universitätsfest anstand, waren ein paar Studenten damit beschäftigt ein Banner zu bemalen, aber sonst war es dank Semesterferien recht ruhig.

Danach fuhren wir dann wieder nach Ueno und gingen diesmal ins Naturkundemuseum, da mein Begleiter meinte, dass das sehr gut wäre. Es ist auch schön eingerichtet und hat einige gute Exponate.
Eines der ersten Modelle eines
astronomischen Teleskops, das
in Japan eingesetzt wurde.

Insbesondere die Sektion über die ersten Japaner war interessant. Man weiß nämlich noch nicht, wie genau die Inseln besiedelt wurden. Es gibt die Theorien, dass die ersten Siedler vom heutigen Russland aus kamen, aus China oder weiter südlich anlandeten. Durch genetische Vergleiche der Bevölkerung wurden größere Fortschritte gemacht und einige Bevölkerungsgruppen konnten als Vorfahren ausgeschlossen werden, aber es gibt noch keine abschließende Antwort.

Ansonsten gibt es eine große Sammlung an Gesteinen und viele Informationen über Tektonik sowie Erdbeben. Nach dem Besuch dort war es schon Abend und wir gingen zu einer Sushikette, bei der das Essen einem auf einem Band zugefahren wurde. War gut und deutlich günstiger, als der Sushimeister, den wir auf dem Rückweg von Matsushima gefunden haben ;-).
Ein paar Vögel, die man in Japan finden kann. Wenn ich mich richtig erinnere, ging es dabei um
die Diversität dieser je nach Ort, an dem sie leben.
Es war auch eine große Menge an Meereslebewesen ausgestellt, die in den Gewässern in und
um Japan leben.
Dinosaurier aus Japan und anderen Regionen wurden im Hauptgebäude gezeigt, sowie in einer
seperaten Ausstellung.
Der Triceratops darf natürlich nicht fehlen ;-).
Und das wohlverdiente Abendessen :-D.

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