Sonntag, 4. November 2018

Festa Tohoku

Der Platz vor der Mensa, auf dem einige Stände
mit Essen zu finden waren.
Dieses Wochenende fand das Fest der Universität statt, welches von Freitag bis Sonntag ging. Dieses heißt "Festa Tohoku" und war für ein Universitätsfest ziemlich groß! Der gesamte Hauptcampus war gefüllt mit Ständen, an denen es etwas zu Essen gab und in den vierstöckigen Gebäuden fanden viele kleine Veranstaltungen der Clubs statt. Zusätzlich gab es noch zwei größere Bühnen vor diesen Gebäuden, auf denen Bands der Universität auftraten.

An Essen wurde von klassischen gebratenen Nudeln (Yakisoba) bis hin zu Frankfurter Würstchen auch alles angeboten, das man in Japan auftreiben kann.
Das Maskottchen des Festes, mit dem man auch
Bilder machen konnte.
Letzteres wurde auch stark von zwei Studenten beworben, die herumgegangen sind und Essenstickets verkauften. Als ich sagte, dass ich aus Deutschland bin, hat es nur dazu geführt, dass sie mir mehr Würstchen verkaufen wollten ;-).

Die Bands am Freitag haben hauptsächlich Heavy Metal gespielt (ja, tatsächlich!) und ich muss sagen, die waren ziemlich gut. Dass Japan eine größere Metalszene hat, wusste ich, aber mit so vielen Auftritten auf dem Unifest hatte ich dann doch nicht gerechnet.
Hier gab es besagte Frankfurter, was auch
auf der Wurst steht.
In den Gebäuden gab es in den Klassenräumen dann von den gleichen Bands im Anschluss weitere kleinere Konzerte, die auch sehr gut waren. Mit Musik war man also komplett versorgt :-D.

Ansonsten waren in den Gebäuden Präsentationen der Clubs, wie dem Eisenbahnclub, die eine Modelleisenbahn aufgebaut hatten. Auch der Robotikclub war da und hat seine per WiiMote steuerbaren Kreationen vorgestellt. Daneben gab es einen Raum, in dem man Rhythmusspiele spielen konnte, die man normalerweise nur in der Arcade findet, sowie Cafés, "Haunted Houses" und den traditionellen Musikclub. Dort konnte man dann auch traditionelle japanische Instrumente ausprobieren, die Koto und Shamizen haben Spaß gemacht, aber aus den Flöten bekam ich keinen Ton raus ;-).

Es gibt auch einen Rubikswürfelclub, der
künstlerisch veranlagt ist.
Einer meiner Mitbewohner letztes Semester hat auch eine Comedyroutine zum besten gegeben, die aber leider zu schwer für mich war, um sie zu verstehen. Alles in allem gab es überall etwas zu sehen und zu tun, das Fest war wirklich eine komplett andere Größenordnung, als die in Deutschland.

Freitag abends hat die Cheerleadinggruppe der Universität wieder ihr bestes gegeben, mit einem ähnlichen Programm wie im Sommer. Am Ende hat dann noch das begleitende Orchester ein Stück aus einem Videospiel und die Hymne der Universität gespielt.

Das Orchester der Cheerleadinggruppe, ich finde die Größenverteilung in der ersten Reihe
etwas lustig :-D.

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